Über Hirnmythen

Worum geht es hier?

Immer wieder hört man Hirnmythen in den Medien: 93% der Kommunikation ist nonverbal, oder Zucker macht Kinder hyperaktiv oder auch Gehirnjogging macht schlau.

Diese Schlagzeilen lassen sich gut vermarkten und führen meist zu vielen Klicks auf die entsprechenden Webseiten. Allerdings sind sie auch alle unwahr. Solche Hirnmythen und urbanen Legenden verbreiten sich mithilfe der heutigen Kommunikationsnetzwerke extrem schnell und lassen sich kaum noch bremsen. So hat eine Studie zum Beispiel fesgestellt, dass Fake News, also Falschmeldungen, sich schneller verbreiten als richtige Meldungen. Häufig, weil sie gegen unsere Intuition gehen und damit Aufmerksamkeit erregen. Das kann daran liegen, dass sie einfachere Aussagen treffen, die leicht bekömmlich sind. Mir ist es wichtig, dass jeder Zugang zu Wissen und Wissenschaft erhält und diese sich nicht nur hinter komplizierter Sprache oder sensationalistischen Meldungen versteckt. Diese Webseite soll dazu beitragen, ein wenig Licht ins Dunkel der Psychologie und den Neurowissenschaften zu bringen. Gerade die sogenannten bildgebenden Verfahren erleben immer noch einen ungerechtfertigten, aber nicht zu bremsenden Hype, den ich etwas beleuchten möchte.

Der Sinn dieser Webseite ist, neue Meldungen auf den faktischen Hintergrund zu checken und eine Resource zu bilden, die über die modernen Legenden der Psychologie und Hirnforschung aufklärt.

Wer steckt dahinter?

Hi, ich bin Marian.

Ich wohne derzeit in München und bin hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Allgemeinen Psychologie an der Universität der Bundeswehr München beschäftigt. Nach einem Studium der Kognitionswissenschaften in Osnabrück und der Neuro-Kognitiven Psychologie in München habe ich am Lehrstuhl für Allgemeine und Experimentelle Psychologie an der LMU München und der angeschlossenen Graduate School for Systemic Neurosciences einen Doktor in experimenteller Psychologie abgeschlossen. Unter www.mariansauter.de gibt es noch mehr Infos zu mir (auf Englisch).